Silbermedaille für Auricher Ruderer bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg

Unerwartete Medaille für den TEAM NORDWEST 4x- mit SprintRekord zum Start

20170923  M4x  Silber NDM Hamburg

Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg, die über die 1000 Meter lange Distanz auf der Dove-Elbe in Allermöhe ausgetragen wurde, hat sich der Auricher Männerdoppelvierer die Silbermedaille gesichern.
Dirk Fleßner (Jahrgang 1993) und Maiko-Benedikt Remmers (Jahrgang 1988) vom ARGO gingen zusammen mit Timm Wöltjen (Jahrgang 1982, Oldenburg) und Christian Vennemann (Jahrgang 1987, Osnabrück) an den Start. Das erst Ende August neu geformte Quartett bereitete sich gemeinsam mit Trainer Detlev Thomas an zwei Trainingswochenenden auf diese Meisterschaft vor. In der aktuellen Saison war man zuvor im Achter in London gemeinsam gerudert.
Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Hamburgern
Im Finalrennen trafen die vier Athleten auf starke Konkurrenz der drei großen Hamburger Vereine „Germania“, „Favorite Hammonia“ und „Alemania“ sowie dem Boot vom RC Tegel Berlin. Direkt am Start erarbeiteten sich die Auricher eine hauchdünne Führung, die sie etwa 400 Meter lang hielten. Bis dahin hatte man bereits Abstand auf die verfolgenden Boote aufgebaut, mit Ausnahme zur „Germania“. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Aurichern und ihren Gegnern aus Hamburg. Letztere setzten bei der Streckenhälfte einen starken Zwischenspurt, den die Ostfriesen nicht konterten und somit ihre Führung verloren. Auch im Endspurt gelang es nicht, wieder zu den Hanseaten aufzuschließen. Nach 3:04 Minuten blieb es aber bei einer sicheren Silbermedaille und dem Titel des Norddeutschen Vizemeisters.

Wettkampf mit der älteren Konkurrenz
Junioren-WM-Teilnehmerin Judith Engelbart (Jahrgang 2000) ging im Einer an den Start. Bei den Juniorinnen konnte sie sich über einen sicheren Sieg im Vorlauf direkt für das Finale qualifizieren. Hier musste sie sich in einem engen Feld mit einem Rückstand von nur einer Sekunde auf den Bronzerang mit dem fünften Platz begnügen.
Einen Tag später ging sie in der Frauen-Klasse an den Start, um sich mit der älteren Konkurrenz zu messen. Sie konnte im Finale einen souveränen vierten Platz mit einem Rückstand von nur drei Sekunden zu Platz drei belegen.